Adecco Switzerland

Aufbau der Content-Zentrale

In einem ersten Schritt baute coUNDco den viersprachigen Adecco Blog (blog.adecco.ch) als soziale Content-Zentrale auf. Sie dient als Herz und Taktgeber für das soziale Adecco-Netzwerk, welches alle Adecco Fachbereiche und Filialen auf diversen Sozialen Plattformen verbinden wird. Parallel zum Blog wurden Präsenzen auf Facebook und Twitter wie auch auf Google+ etabliert.

Mit dem Blog strebt Adecco die digitale Themenführerschaft im HR-Bereich an und baut seine Position als Experte für den Schweizer Arbeitsmarkt weiter aus.

Organisations-Entwicklung & Change-Management

“Beziehungspflege ist im Vermittlungsgeschäft zentral. Mit den neuen Social Media Channels schaffen wir zusätzliche Touch-Points zu Talenten und erleichtern die Netzwerkpflege unserer Agenten” sagt José M. San José, CMO von Adecco Switzerland. Um das soziale Potential von Adecco ganz ausschöpfen zu können, führt coUNDco alle Filialen und Fachbereiche mit Workshops an die Welt von Social Media heran. “Die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Mitarbeiter in über 100 Filialen, die über die ganze Schweiz verteilt sind, Social Media zielorientiert und effizient nutzen können, ist eine grossartige und spannende Herausforderung”, sagt coUNco Chef-Stratege Florian Wieser.

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2013 – Teil 1: Interview für Radio1 über die Bedeutung der neusten Facebook-Zahlen der Schweiz

Die Kommunikationsagentur Bernet präsentierte Anfang letzter Woche die Facebook-Nutzerzahlen der Schweiz, die sie in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur serranetga vierteljährlich erhebt.

Besonders auffällig ist die annähernde Verdoppelung der über 50-jährigen innert 2 Jahren (2010 bis 2012) und der Rückgang der unter 15-jährigen im gleichen Zeitraum von 122′000 auf 78′000.

Patricia Broder von Radio1 wollte in ihrer Sendung vom 7.1.2013 wissen, was die Gründe für den Zuwachs und den Rückgang sind und was die Zukunft von Social Networks bringen wird.

florian wieser chef stratege coUNDco radio1 im interview

In diesem zweiteiligen Blog-Artikel werden die beiden Alters-Auffälligkeiten der Studie behandelt und ein Ausblick auf die wichtigsten Herausforderungen mit Social Networks 2013 gegeben. Plus gibt es das Radio-Interview zum Reinhören in Teil 2 dieser Serie diesen Mittwoch den 16.1.2013.

Teil 1: Gründe für das Wachstum der über 50-jährigen Nutzergruppe auf Facebook und den Rückgang bei den unter 15-jährigen.

Warum die über 50-jährigen immer mehr werden und auf Facebook aktiv sind

50 plus nutzergruppe auf facebook wächst 2010 bis 2012 um fast 50%

1. Digitalisierung des natürlich gewachsenen Netzwerks von Freunden und Bekannten
Die über 50-jährigen haben fast doppelt so lange Zeit gehabt, ihr Kontakt-Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Nun entdecken sie, dass sie diese Kontakte auf Facebook beleben, neu finden oder einfach sammeln können. Das gibt zu tun. Sie befinden sich in einer Aufholjagd und sammeln “Freunde”, was die grösste Nutzergruppe der zwischen 25 und 35-Jährigen bereits seit Jahren hinter sich hat. Die über 50-jährige Nutzergruppe ist eine der zahlungskräftigsten und hat daher einiges zu erzählen über Reisen und das genussvolle Leben mit gutem Essen und schönen Ausflügen.

2. Familienanteilnahme
Die über 50-jährigen werden nun Grosseltern und die Anteilnahme an den ersten Schritten des Enkels und dem ersten Strand- oder Skiurlaub finden mit Fotos und Filmen auf Facebook statt. Da werden auch bei allem Widerwillen gegen die Digitalisierung die grössten Hardliner zum coolen Opa.

3. Entdeckungsreise
Über diese beiden Motivationstreiber (Kontakte sammeln und Familienanteilnahme) öffnet sich für diese Nutzergruppe die grosse Welt der unbegrenzten Möglichkeiten von der sie immer gehört haben, aber der Zugang auch nicht einfach von selber passiert. “Ah, das geht auch damit? Ah, so kann man das machen.” – All diese “Aha-Erlebnisse” lassen die Nutzergruppe aktiv bleiben und all die Möglichkeiten entdecken und ausloten.

Warum die unter 15-jährige Nutzergruppe abwandert und welche Alternativen sie nutzen

20minuten Facebook laufen kids davon (foto mysign, chris beyeler)
Foto: Chris Beyeler


Bereits im Sommer 2012 kam die Schlagzeile in 20 Minuten “Zu stressig: Facebook laufen die Kids davon”. Die Webdenker von mySign haben ihre Einschätzung damals abgegeben. Ein halbes Jahr später ziehen wir unsere Schlüsse zur neusten Entwicklung in 3 Punkten.

1. Entdeckt, verstanden, ausgereizt, weitergezogen
Die neuen Generationen vernetzen, verlinken und verstehen abläufe extrem schnell. Wer verstanden hat und im Alter ist, die Welt zu erobern, der bleibt nicht lange. Der jugendliche Exibitionismus-Drang wird schon länger überbewertet, denn der Mittdreissiger publiziert durchschnittlich exzessiver als ein Jugendlicher. Die Aufklärungsbemühungen sehe ich nicht als Treiber des Fernbleibens, da die jungen Menschen die Möglichkeiten und Gefahren durchaus für sich eingeschätzt haben und ihren Entscheid gefällt haben.
Randbemerkung: Die pädagogischen Vorstösse mit Jugend-Filtern und Nutzungszeitbeschränkungen greifen massiv zu kurz. Verantwortlich sind allein die Eltern. Sie können durch Interesse den grössten Beitrag leisten und sind am nahesten dran am Umgang und Motivation der Nutzung.

2. Kommunikation ist ein Grundbedürfnis
Echtzeit-Kommunikationsdienste (Chats) sind ungebrochen das wichtigste Feature und das Beispiel von “WhatsApp” zeigt, dass der Aufbau seiner Kommunikations-Clique durchaus ausserhalb von Facebook möglich ist und aktiv betrieben wird. Aber auch Skype, Twitter oder das Chat-Urgestein MSN Messenger werden gerne genutzt. Massgebend ist: Wo sind meine Freunde und wie privat oder öffentlich will ich gerade in Echtzeit kommunizieren (privat z.B. WhatsApp und öffentlicher Facebook oder Twitter)

3. Keine Zeit
Der Leistungsdruck in den Schulen ist gestiegen. Das Freizeitprogramm durchorchestriert wie die Agenda eines Top-Managers. Wer Kinder hat kennt die Fahrdienste vom Sport zur Musikstunde oder zur Theaterprobe. Vorzeige “Digital Native” Philipp Riederle aus Deutschland hat in einem seiner Vorträge gesagt: “Bei meinem Monster-Pensum und dem Leistungsdruck – wann soll ich denn noch fernsehen.” Das verlagert sich nun auf andere “Unterhaltungs-Kanäle” und fokussiert wird in der knappen Zeit auf die Kommunikation. Das dann aber durchaus stundenlang, während und nach dem ganzen Monsterprogramm.

Teil 2 inkl. Radio1-Interview Ausblick Social Media 2013

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Social Media Konferenz 2012 – Rückblick

Die Konferenz im Kongresshaus Zürich war dieses Jahr, mit rund 170 Teilnehmern, etwas familiärer als in den vergangenen Jahren. Was der guten Stimmung und den interessierten Teilnehmern keinen Abbruch tat. Vielleicht war es auch dadurch kommunikativer und man kam zu mehr persönlichem Austausch als die letzten 2 Jahre.

Warum das so war kann einerseits an dem Überangebot an Events, Workshops und Konferenzen liegen. Unterdessen ist ja das Internet-Briefing nicht mehr der einzige Veranstalter von Fach-Events. Oder auch die Fachleute haben sich organisiert und Events sind nicht mehr die einzige Weiterbildungsmöglichkeit.

Die Referenten:

Mike Schwede

Florian Wieser

Patrick Din

Mark Forster

Marco Nierlich

Barabara Schwede und Daniel Graf

——Mittagspause——

Thomas Hutter

Dr. Helmut Becker

Moritz Zumbühl

Markus Wilhelm

coopKinder

Thomas Benkö

Persönliches Schlusswort und Top5-Referenten-Liste

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Teil 2: Markendialog-Tag der G.E.M. in Berlin – Der Rückblick

Hier möchte ich neben meinem Referat über das Ambiente, die Menschen und Referenten am Markendialog-Tag in Berlin berichten. Wenn Sie mehr über mein Referat wissen wollen führt Sie dieser Link direkt zum Artikel Teil 1.

Die Einladung

Eingeladen wurde ich von Herrn Wolfgang Disch, den ich als Gesprächspartner sehr schätzen gelernt habe. Ein Mann, mit wahnsinnig viel Erfahrung in Marketing und Marken, offen gegenüber neuen Kanälen und der Lust diese differenzierter zu beleuchten – für das hat er mich nach Berlin eingeladen“Seien Sie doch bitte die kritische Stimme an unserem Markendialog-Tag des G.E.M.(Gesellschaft für die Erforschung des Markenwesens)”, meinte er in unserem ersten Telefonat.
Den ganzen Tag habe ich die besten Aussagen der Referenten auf www.twitter.com/floto getwittert.

Der Award-Abend

Am Vorabend zum Markendialog-Tag wurde zum zweiten Mal der G.E.M.-Award verliehen, der an eine Persönlichkeit geht, die mit Herz und Seele Marke lebt. Letztes Jahr war es Emil Underberg, der den Award entgegen nehmen durfte.

Dieses Jahr kam Arthur Darboven die Ehre zuteil. Wolfgang Disch hielt eine fulminante Laudatio, die den Charakter einer Biographie und eines Management Bestseller hatte. Die Darboven Kaffee-Dynastie, deren vierte Generation dem Ruf des Geldes von Nestlé widerstehen konnte und erfolgreicher wurde, allen Unkenrufen zum Trotz. Den IDEE Kaffee, dem leichtbekömmlichen, konnten wir nach den Dankesworten von Herrn Darboven gleich selbst geniessen. Eröffnet wurde die Kaffeerunde von Herrn Darboven persönlich.

Der Markendialog-Tag

pdf Teil 2: Markendialog Tag der G.E.M. in Berlin   Der RückblickAlle Präsentationen der Referenten als PDF hier zum Download

Gestartet wurde der Morgen mit den Themen Markendynamisierung mit Herrn Prof. Dr. Burmann und Markenführung bei Audi mit Herrn Lothar Korn, Leiter Marketing und Kommunikation bei der Audi AG.

Die knackigsten Aussagen:

Dynamisierung bedeutet:
1. Verjüngung (ganz neue junge Zielgruppe oder auf bestehender Zielgruppe zusätzlich junge aufbauen)
2. Nutzen hinzufügen oder einen Nutzen bewusst weglassen
3. Aktualitätssicherung (Laufenden Prozess der Anpassungen)

Audi weiss noch nicht, was das Engagement in Social Networks direkt bringt. Aber Kunden in den neuen Kanälen erreichen ist essentiell. Die Kennzahl Nr.1 ist die Engagement-Rate. Über wie diese gemessen oder beurteilt wird und welche Massnahmen man von dieser ableitet, wurde nicht vertiefter beleuchtet.

Im zweite Teil ging es um “Ethik und Nachhaltigkeit” gestartet von Frau Prof. Dr. Nicole Fabisch, welche über Corporate Social Responsability (CSR) referierte. Ich war erstaunt wievieleHaltungen und Denkweisen im CSR direkt auf Social Media übertragbar sind. Was dahingehend spannend ist, dass also CSR erfolgsversprechender ist im Umgang mit Social Media, weil die DNA schon mal stimmt und die CSR-Manager Commitment, Authentizität und Glaubwürdigkeit als Werte kennen. Herr Reinhard Schneider von Werner & Mertz (Frosch Reinigungsmittel) gab Insights wie CSR die Marke Frosch zum Marktführer gemacht hat und dass Nachhaltigkeit Spass machen soll und nichts mit Verzicht und Enthaltsamkeit per se zu tun haben muss. Ein schönes deutsches KMU.

Die knackigsten Aussagen:

Funktioniert nicht mehr: “Low Interest Produkte brauchen Penetration.” Heute prüfen Kunden das grüne Versprechen und sind kritisch.

Wenn man zu ehrgeizig ist mit CSR entsteht meist Greenwashing oder Stückwerk mit dem Fazit: Wir habens ja probiert.

Ethik statt Ästhetik: Apple ist nur Ästhetik ohne Ethik – Ist also Ethik überhaupt entscheidend für erfolgreiche zukünftige Marken?

Der dritte Teil stand unter dem Stern “Markenführung mit Facebook, Twitter & Co? Ja, aber wie?” Meine Vorredner haben in der Tradition der digital Vertreter, das Feuerwerk laufen lassen, was man nicht alles muss und sowieso alles eintreten wird und man ja gar nicht mehr anders kann, also ohne. Natürlich im Sinne der integrierten Kommunikation jeweils unter Berücksichtigung der klassischen Kanäle. Prof. Dr. Marc Drüner hat über “Social Data” – Data is the Oil referiert. Ein Feuerwerk an Slides mit Zahlen, Cockpits und Business Intelligence. Nur wo war der Bezug zur Markenführung? Die Daten helfen, Entscheidungen zu treffen. Aber der Link wollte sich nicht so recht herstellen lassen, sondern der Schnellzug fuhr seine eigene Geschwindigkeit. Meine Meinung ist, dass es so 2012 nicht mehr geht. Wer nicht aufspringt, der ist halt selber Schuld – ist mir zu wenig. Obwohl dann all die Zahlen ihren Beitrag zur Unterstreichung der Notwendigkeit leisten. Irgendetwas hat gefehlt, damit der Funke gesprungen wäre anstat den Tür zu Reflex auszulösen. Leider konnte das dann der Google Vertreter, der für den Brand Manager Google Deutschland, Herrn Thomas de Buhr, kam, auch nicht mehr wenden. Die Google Präsentationen müssen per Policy immer gleich sein. Was der Beseelung des Referats nicht zuträglich war.  Ob mein Referat das an sich spannenden Thema aus der für mich vom Publikum spürbaren Sackgasse befreien konnte, muss ich den Betrachtern selber überlassen. Hier gehts zu meinem Beitrag in Präsentation und Video-Mitschnitt.

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Teil 1: Markendialog-Tag der G.E.M. in Berlin – Das Referat

Aufmerksam auf mich wurde die Gemeinschaft für die Erforschung des Markenwesens (G.E.M.) wegen des Artikels “2012: Right-Sizing Social Media” in der Werbewoche . Die G.E.M. mit Sitz in Berlin suchte einen Referenten mit einer differenzierten Sichtweise zum Thema “Herausforderung 3: Markenführung mit Facebook, Twitter & Co. – Ja, aber wie?”.

Mein Auftrag hiess die Rolle der Marke und den Startpunkt für die Marke in den sozialen Kanälen zu vermitteln. Die Natürlichkeit in der Kundenpflege und im Kundendialog sollte im Zentrum stehen, nicht die grossen Zahlen oder der Liker-Sammelwahn. Zurück zur Besinnung: Alles da, nix neu, nur anders organisiert.

Wenn Sie mehr über den Anlass erfahren möchten und mehr über die Themen der anderen Referenten finden Sie dies im Teil 2: Der Rückblick

Mein Referat in 30 Sekunden

1. Die Rolle der Marke

  • Ermöglicher – Die Marke muss den Usern etwas ermöglichen, was ihm am Herzen liegt. Die Reiseverlosung kann man zwar immer einsetzen, bindet aber den Kunden nicht.
  • Involvement – Das Umdenken vom Bewerben des Kunden hin zum Einladen mitzuwirken – Der Kunde will in seiner ihm möglichen Form mitwirken
  • Commitment – Der nachhaltige Wille in diversen Kanälen mit dem Kunden konsistent in Kontakt zu bleiben ist der Erfolgsschlüssel

2. Die Rolle des Menschen a.k.a Kunde

  • Hauptmotiv der User sind Inhalte von den Marken zu erhalten, die für sie relevant sind (Produkteinführungs-Infos, Hintergrund-Infos, exklusive Informationen), gefolgt von “sich einbringen & mitreden” und profitieren von Aktionen (Promotionen, Rabatte, Wettbewerbe)
  • Der User hat mehr zu bieten als ein Teilnahme-Formular auszufüllen. Die 5 Bereiche, wo eine nachhaltige Zusammenarbeit mit Usern Sinn macht:
    • Marketing & Werbung
    • Sales Support
    • Marktforschung
    • Knowhow Support
    • Forschung & Entwicklung
  • Kampagnenführung heisst Beziehungsführung: Die neue Art Kampagnen anzulegen: Mehr Konstanz, mehr und kleinere “Wellen”, mit dem Ziel mehr User für die Marke zu begeistern und sich zu legitimieren immer wieder Kontakt mit dieser Community aufzunehmen.
  • Markenbotschafter werden von Werbern überbewertet. Die freien User sind keine käuflichen Testimonials.
  • Jede Kampagne braucht eine klare gemeinschaftliche Mission, wenn sie Involvement als Ziel hat.

3. Umdenken

Was es alles an Umdenken in einem Unternehmen braucht, um eine Marke nachhaltig zu führen

  • Markenführung in den Sozialen Netzwerken sollte keine Kanal-Diskussion sein, sondern eine über Kundenbeziehung
  • Von der Manipulation (Reichweiten-Kampagne, Top-Down) zur Kooperation (Involvement-Kampagne, Bottom-Up)
  • Social Media kostet so richtig Geld
  • Vernetztes Zusammenarbeiten: Die erste Community ist die interne Zusammenarbeit über diverse Abteilungen – Wenn diese Zusammenarbeit ineinander greift, steht einem Social Media Erfolg nichts mehr im Wege
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9/11 remembered by coUNDco

9/11
Vor 10 Jahren um 15:15 Uhr schweizer Zeit wurde coUNDco Gründer Florian Wieser von seiner damaligen Freundin angerufen, er solle CNN einschalten. Um diese Zeit war nur klar, dass ein Flugzeug ins World Trade Center in New York gecrasht ist. 1.5 Stunden später ab 16:38 machte Florian seinen ersten Blog-Post und war ab dem Zeitpunkt für 12 Stunden live auf CNN dabei. 2001 gab es noch kein wordpress. Schnell wurde mit PHP und MySQL ein Weblog, wie es damals noch hiess, aufgesetzt und mit der Sony Foto-Digicam, die nur 1.3MB Filmchen aufnehmen konnte, Kurzfilmchen vom TV abgefilmt. Die entstandenen Filmchen sind Live-Aufnahmen von 2001.

Florian erinnert sich an “sein” 9/11:

Als ich damals 12 Stunden vor CNN sass war ich wie in der News-Trance eines Journalisten. Ich hatte 12 Stunden gar keine Zeit zu erfassen, was hier gerade passierte, sondern sass vor meinem selbst gebastelten Blog und drückte von Zeit zu Zeit auf Record meiner Sony Cam, um CNN Bilder live aufzuzeichnen und zu posten. Erst 3 Uhr morgens vor dem ins Bett gehen realisierte ich die Grösse der Attacke.

Dieses Wochenende waren  unzählige TV-Dokus und TV-Formate rund um 9/11. Mehr weiss man immer noch nicht, was wirklich wie war bleibt irgendwie im Dunkeln. Die Verschwörungs-Theoretiker überzeugen genau so wenig wie die “so wars wirklich”-Stimmen.

Was heute undenkbar ist war damals noch möglich: CNN war quasi der einzige Exklusiv Berichterstatter. Alle TV-Stationen spielten die Bilder von CNN rauf und runter und zitierten deren Meldungen. Seit Mumbai ist aber klar, dass der “Real Time Citizen Journalism” bei solchen Attacken die erste Quelle für die Geschehnisse ist. Auch bei den Terror-Anschlägen in Norwegen war Twitter einer der wichtigen Kanäle. Ich habe über den neuen Journalismus einen Vortrag gehalten wo ich Meldungen von Mumbai gesammelt habe in den diversen Kanälen, von Flickr für die Fotos des Hotels und vorallem Twitter als News-Kanal mit Live-Stimmen aus dem Hotel. 2001 waren wir noch nicht so weit – das Hauptmedium an 9/11 war das Handy und Anrufe, solange das Netz mitmachte.

All die Stimmen der Zeitzeugen sind immer noch unfassbar. Ja, es hat die Welt verändert.

Weblog vom 11. September 2001

Zum Weblog vom 11.9.2011

weblog 9/11 florian wieser

Screenshot-Sammlung 2002

2002  hat Florian eine Screenshot-Sammlung erstellt von News Websites, die über 9/11 ein Jahr danach berichteten und hat so die Stimmung und Themen festgehalten, die 1 Jahr nach den Anschlägen aktuell waren.

Zur Screenshot-Sammlung

20 minuten - 11.september 2002

Tages-Anzeiger - 11.september 2002

CNN - 11.september 2002

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The Look of Switzerland – Den Look der Schweiz einfangen!

An einem definierten Wochenende (26./27. März 2011) haben Fotografen den Auftrag, den Look der Schweiz einzufangen. Eine umfassende Story erzählt über eine Microsite, über Social Media Kanäle (Twitter, Facebook, Youtube) und eine Medienpartnerschaft mit 20 Minuten.

The Look of Switzerland sucht Fotografen und Leute, die sich fotografieren lassen wollen in der ganzen Schweiz (thelook.20min.ch). Innerhalb von 2 Wochen ab Go Live meldeten sich über 1600 Fotografen für das Projekt, die Webseite wurde von über 10′000 Unique Visitors besucht.

Die Mediale Präsenz und der stetige Wachstum der Community auf Facebook und Twitter zeigt, dass die von coUNDco entwickelte Story zusammen mit PKZ und der PR Agentur Ferris Buehler Communication richtig erzählt wird…Und der Erfolg geht weiter…

Umgesetzt mit: cakePHP Content Management System (CMS) für Portalentwicklung

the look of switzerland

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Live Tweets von den heissesten Events by coUNDco

Swiss Travel Fortwitter logo Live Tweets von den heissesten Events by coUNDcoum, P-Forum, ERA Convention..

Die letzten Wochen haben wir nun einige Male von den verschiedensten Events getwittert. Dies hat unseren Followern Spass gemacht und auch viele neue generiert. coUNDco verfolgt diese Strategie weiter und etabliert diese. Sie followen uns noch nicht? Dann aber los auf www.twitter.com/coundco und Sie sind live dabei wenn wir in unregelmässigen Abständen direkt von Marketing Events posten. An einigen Events halten wir selbst ein Referat oder sind als Gast dabei…

Spannend bleibt es für Sie auf jedenfall. Sie erhalten die ehrlichen und direkten Tweets, versprochen. Nicht schön geredet, nicht verpackt,  sondern ein Stimmungsbericht direkt von «da wos passiert».

Die nächsten Highlights:

blacksocks socks service 430rk061610 Live Tweets von den heissesten Events by coUNDco

Blacksocks.ch, Sämy Liechti erzählt über sein Unternehmen!
Was er wohl über Online Marketing erzählen wird?

Sie sind live dabei ab 18 Uhr, diesen Mittwoch, 20. Oktober 2010

Seinen Beraterjob schmiss Samy Liechti hin, um Socken zu verkaufen. Dank kreativen Ideen wurden er und seine Marke bekannt.Sein Konzept geht seit elf Jahren auf- ein Marketing-Lehrstück

 Live Tweets von den heissesten Events by coUNDco

«Roger Köppel ist nicht ganz dicht…» (Zitat).
Wir sind dabei wenn sich der Zürcher Werbeclub an die Tafel setzt mit Roger Köppel

Donnerstag, 11. November 2010 ab 18 Uhr.

Roger Köppel provoziert und wird provoziert. Aber Roger Köppel bewegt die Menschen.
Und deren Meinungen. Und er bewegt die Weltwoche. In nur eine Richtung?
Fragen und Antworten zu einem der spannendsten Charaktere der Schweiz. Moderiert und angeheizt von Andy Hostettler.

Jetzt folgen auf: www.twitter.com/coundco

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coUNDco am 5. Schweizer Travel Manager Forum – Review

adrian matt travelbrain

coUNDco wurde von Adrian Matt von TravelBrain dieses Jahr angefragt, beim 5. Schweizer Travel Manager Forum ein Referat über Mobile und Social Media Trends für Business Traveler (Geschäftsreisende) zu halten und an der Podiumsdiskussion teilzunehmen. Adrian Matt stellte ein illustres Grüppchen mit spannenden Köpfen für die Podiumsdiskussion zusammen:

Peter Brodbeck, Global Travel Manager von Syngenta
Oliver Schulze, Director E-Commerce Central Europe, BCD Travel
Markus Gläser, Regional Partner Manager D A CH, Amadeus
Florian Wieser, Partner coUNDco AG

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TravelBrain – Neue Firmen Website

Wir haben eine einfache, reduzierte Website gemacht, die das Design der früheren Website aufgreift und erweitert. Die Inhalte sind mit einem spielerischen Interface dargestellt und ermöglichen ein übersichtliches Navigieren. Auf der Homepage werden Inhalte von Google Reader, Blogger und Twitter aggregiert. Zudem wurde das Design des Blogs auf blogger.com an das Design der Website angepasst und so wird diese externe Komponente nahtlos integriert.
TravelBrain

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Digital wellnessen!