Radio 1-Interview über den Facebook-Austritt des Bundespräsidenten Ueli Maurer
12.Apr.13Im Radio 1-Interview bespricht Chef-Stratege Florian Wieser mit Elena Beltrame den Facebook-Austritt von Bundespräsident Ueli Maurer.
Bundespräsident Ueli Maurer bemängelt den Tiefgang im Dialog auf seiner Facebook Page und seine Erwartungen seien nicht erfüllt worden, so der Artikel in der NZZ.
Chef-Stratege Florian Wieser zur Schliessung der Facebook Page:
Ich frage mich, was das Konzept hinter der Facebook Page war, denn Tiefgang und den Dialog kann man aktiv gestalten. Wer wartet bekommt auch nur die leichte Kost. Wer proaktiv Themenführer werden will, muss Themen setzen, nicht auf sie warten.
Wenn es bei einer nächsten Wahl eng wird, wird sich Herr Maurer die Stimmen des digitalen Volks zurück wünschen. Nur kann er dann nicht mehr direkt mit ihnen kommunizieren. Weil an Wahlveranstaltungen nimmt die digitale Wählerschicht eher unwahrscheinlich teil.
Weitere Experten-Kommentare:
- Renato Mitra in 20 Minuten
- Thomas Hutter mit einem offenen Brief in seinem Blog
Radio 1-Interview über die Macht der Digitalisierung
27.Mär.13Im Radio 1-Interview bespricht Chef-Stratege Florian Wieser mit Christian Stoob die Macht der digitalisierten Welt. Politiker stolpern, CEO’s gehen, Diktatoren werden gestürzt und Marken werden zur Transparenz förmlich gezwungen. Kann die Macht der digitalen Kanäle überhaupt gestoppt werden? Was löst die Digitalisierung in der Gesellschaft aus? Wie sollten sich CEO’s in der digitalisierten Welt verhalten? Christian Stoob von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser über die digitalisierte Welt:
Die Gesellschaft und der einzelne profitiert von der Digitalisierung. Denn erst der Diskurs macht ein gesellschaftliches Mitdenken und Mittragen möglich.
Die Qualitätsdiskussion wird nur aufrechterhalten, um das Print-Medium zu schützen. Digitale Journalisten sind längst auf der Höhe der traditionsreichen Print-Journalisten. Warum die Journalisten eine Kanaldiskussion führen befremdet mich. Ihr Anspruch wie auch Mission sollte doch der Gleiche sein.
Sich einem online Diskurs als CEO, wie zb Herr Vasella, nicht zu stellen, ist sicherlich nicht die mutigste Variante.
Radio 1-Interview über die Zukunft der E-Mail
27.Mär.13Im Radio 1-Interview bespricht Chef-Stratege Florian Wieser mit Christian Stoob die Zukunft der E-Mail. Sind die Tage der E-Mail Nutzung in Unternehmen gezählt? VW hat ein E-Mail-Verbot ab Feierabend und das Unternehmen Atos hat eine “ZeroMail” Tolerance und setzt in Zukunft nur noch auf Instant Messaging wie Skype und interne soziale Netzwerke. Wird die E-Mail von Alternativen irgendwann abgelöst? Bis wann könnte es soweit sein? Und was sind realistische Alternativen? Christian Stoob von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser über die Zukunft der E-Mail:
Solange ein E-Mail ernster genommen wird als ein Post in Social Networks, wird das E-Mail bestehen bleiben.
Vielleicht schafft es die Generation der Digital Natives die E-Mail zu verdrängen.
Chats wie Whatsapp, Skype oder eigene Chats von Facebook oder Google+ sind ernstzunehmende Alternativen zur E-Mail.
Radio 1-Interview über neustes Wiki “WikiVoyage”
25.Feb.13Im Radio 1-Interview kommentiert Chef-Stratege Florian Wieser von der Agentur coUNDco das neue Wiki über Reisen “WikiVoyage”. Was bringt die Auskoppelung aus Wikipedia? Kann es andere Reise-Informationsplattformen konkurrieren? Patricia Broder von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser über WikiVoyage:
Ich bin mir vorallem beim Layout für das Thema Reisen nicht sicher, ob das die User annehmen. Der Lexikon-Stil macht bei Wikipedia sicherlich Sinn, aber für das Reisen sind wir uns viele Bilder, immer mehr Videos in Grossformat gewohnt.
Da es primär um die Information geht sind die Angebote zu weit weg vom User und die einzeln eingetragenen Lieblingshotels von Usern wird spätestens ab 50 Hotels völlig unübersichtlich.
Ich bin nicht überzeugt und finde, dass Services wie Wikitude mehr Potential haben.
Radio 1-Interview über den neusten “Facebook-Grüsel” Fall
12.Feb.13Im Radio 1-Interview kommentiert Chef-Stratege Florian Wieser von der Agentur coUNDco den neusten Schweizer Fall eines 44 jährigen Familienvaters, der als Facebook-Grüsel über 40 Jugendliche erpresst und sexuell belästigt hat. Wie einfach ist es als 44 jähriger Mann als 14 jähriges Girl auf Facebook präsent zu sein? Was können Eltern als Schutz für ihre Kinder tun? Wie erkennt man sogenannte Fake-Accounts? Und was ist die Verantwortung von Facebook? Christian Stoob von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser über was Eltern tun sollten, um ihre Kinder zu schützen:
Pures Interesse. Dabeisein. Nie aufhören zu fragen. Keine unnötige Panik vermitteln, sondern die neuen Mechanismen soweit möglich zu verstehen versuchen.
Die Zeitlimiten der Facebook-Nutzung und Internetfilter greifen zu kurz und nehmen die Eltern nicht aus der Verantwortung.
Es wäre wünschenswert, dass Schulen rigoroser und auf motivierende Art solche Meldungen in ihre Präventionsarbeit integrieren und über die Mechanismen solcher Machenschaften informieren.
Radio 1-Interview über “heimlichen” Start der Stadt Zürich auf Facebook
12.Feb.13
Im Radio 1-Interview kommentiert Chef-Stratege Florian Wieser von der Agentur coUNDco den doch eher stillen Start der Stadt Zürich auf Facebook. Nachdem die skandalöse Facebook-Sperre für Mitarbeiter aufgehoben wurde ist die Stadt nun mit eigener Facebook Page gestartet. Warum ein so leiser Start? Hat die Stadt nicht eine Chance auf viele Likers vergeben? Patricia Broder von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser über den möglichen Grund für diesen leisen Start:
Sie haben sich sicherlich ein wenig das Momentum vertan. Die Stadt hat ja eine enorme Kommunikationspower mit ihren bestehenden Kanälen und Medienkontakten. Da wären die ersten 10′000 Liker sicherlich schnell zusammengekommen. Wir haben das bei der SBB erlebt, die ohne externe Werbung innert einem Monat bereits ca. 10′000 Liker hatten. Die Stadt steht aktuell (Stand 12.2.13) bei 1325 Likern.
Mit dem “Soft-Launch” haben sie auf der anderen Seite Kritikern keine Bühne gegeben und können nun ihren Job machen. Vier Personen sind für die Betreuung verantwortlich – sie haben also etwas vor. Der erste Eindruck scheint solide und die Geschichte von Zürich auf der Facebook Timeline schön aufgerollt. Jetzt wird mit Stadt-Themen aufgefüllt.
Radio 1-Interview über Facebook-App “Bang With Friends”
12.Feb.13
Im Radio 1-Interview kommentiert Chef-Stratege Florian Wieser von der Agentur coUNDco die Facebook-App “Bang with friends” wo es darum geht über Facebook Connect Freunde zu markieren mit denen man in die Kiste will. Sobald der oder die Auserwählte ebenfalls zurückmarkiert, bekommen beide eine E-Mail und dem Abenteuer steht nichts mehr im Wege. Unmoralisch? Brauchts nun auch eine Sex-App auf Facebook und sollte Facebook dagegen vorgehen? Warum fehlt der Minderjährigen-Schutz und wohin geht die Reise mit solchen Apps auf Facebook? Christian Stoob von Radio 1 stellt Florian Wieser diese Fragen.
Florian Wieser zum Trend von Facebook “Sex-Apps”:
Ich glaube nicht, dass nun die Sex-Apps auf Facebook zum Trend werden. Facebook wird das nicht zulassen. Dass Dating in all seinen Facetten auch auf Facebook eines der Haupt-Themen ist, ist bekannt. “Bang with friends” ist hier aber zu konkret. Wenn die mediale Berichterstattung so weitergeht wird auch Facebook handeln und die App sperren.
coUNDco gewinnt Mobile Advertising Challenge von adello
17.Jan.13coUNDco stellte sich als Herausforderer in Werbung und Marketing der “Mobile Advertising Challenge”. Ein Blitzpitch im Rahmen des Events von adello mit Publikums-Entscheid.
Sandor Laczko (CEO von adello, 1.v.l.), Florian Wieser (Chef-Stratege coUNDco mit seinem 4er-Pitch-Team über Skype verbunden , 2.v.l) und Team Goldbach Mobile vorort (r.)
…Die Begeisterung im Publikum war klar spürbar und coUNDco gewinnt die Mobile Advertising Challenge!

Das coUNDco Pitch-Team war im Office am Arbeiten und per Skype verbunden
Aus der Medienmitteilung von adello:
Als Finale des Events präsentierte coUNDco-Partner Florian Wieser die Arbeit seines Teams aufgrund des zuvor erstellten Kampagnen-Briefings vom Publikum. coUNDco zeigte eine eindrückliche kreative Leistung mit pitch-reifer Kampagne von Briefing, Idee über Umsetzung, Timing bis zu Budget und Erweiterungen. Das Publikum zollte die tolle mobile Kreativität mit verdientem Applaus.
In der anschliessenden Abstimmung zeigte sich rasch, dass das Publikum die ausgefeilte kreative Präsentation von coUNDco zum ersten «Mobile Advertising Challenger» kürte. Per Skype-Schaltung bejubelte das coUNDco-Team den Erfolg und dankte die Magnumflasche Prosecco. coUNDco setzte seine Herausforderer-Rolle voll und ganz um.
Unser interaktives Werbemittel (Interstitial)

Das Interstitial-Werbemittel gleich mit integriertem Formular zur Wettbewerbs-Teilnahme

Nachdem man seinen Typ Lippen gewählt hat, den man küssen möchte misst das Werbemittel, wie genau man die Lippen getroffen hat und wie lange man geküsst hat und gibt noch auf den Standort des “Küssers” (Geo-Targeting) Feedback wie gut andere in der Region waren. Drei Technologien damit das Werbemittel zum Erlebnis wird.

Erfahren Sie die Details im nachfolgenden Film und der Präsentation.
Unsere Präsentation als Film
Unsere Präsentation auf Slideshare mit Original Tonspur
coUNDco -Die Sieges-Präsentation an der adello Mobile Advertising Challenge from Florian Wieser
Für den Leser zum Vergleich:
Die Konkurrenten von Goldbach Mobile haben, ohne Präsentation, in der gleichen Zeit direkt ein HTML5-Werbemittel programmiert. Man kann zwei Kühe, die in einer Schneelandschaft stehen, auf eine Alphütten ziehen, per Drag und Drop. Konzeptionell ginge es dann so weiter, dass der User per Zufall einen Coupon für ein Cüpli vorort gewinnen kann.
Mobile anschauen hier: http://bit.ly/10DxKXd
Aus der adello Event-Einladung:
Die Adello Event-Serie 2013 wird erneut dynamischer gestaltet und bezieht das Publikum noch aktiver ein. Live auf der Bühne treten zwei Agenturen gegeneinander an, um nach Briefing durch das Publikum die überzeugendste Mobile-Advertising Umsetzung zu entwickeln und am Ende der Veranstaltung zu präsentieren.
Das Voting entscheidet darüber, welche Agentur den «Adello Mobile Award» verliehen bekommt.
Auf Agenturseite stehen sich «coUNDco» mit Teamchef Flo Wieser und «Goldbach Mobile» mit Roger Rebetez gegenüber. Beide Firmen geniessen im digitalen Bereich einen ausgezeichneten Ruf und stellen sich der Mobile Advertising Challenge durch das Publikum.
Die Pressemitteilung von adello:

Umfassender Rückblick auf den Event
Schöne Reaktion über unseren Website Live-Chat nach dem Event:
Keine Frage, sondern ein Kommentar. Sehr überzeugende Präsentation
während der gestrigen Mobile Challenge – Gratulation! Bin von einer
Agentur beeindruckt, welche ich bis gestern gar nicht kannte.
Beste Grüsse, D.S.
2013 – Teil2: Interview für Radio1 über Ausblick Social Media im Jahr 2013
16.Jan.13Im zweiten Teil des Interviews für Radio1 geht es um die Zukunft von Social Media im Jahr 2013. Was können wir erwarten, welche Themen werden bewegen?

Das Interview
Die Ausführungen zum Interview
In den Jahren 2011 und 2012 war die Kanalwahl-Diskussion im Vordergrund: Facebook, Twitter oder Youtube? Xing oder LinkedIn? Und was ist mit Pinterest oder Foursquare?
1. Organisation ist das Kernthema 2013
Unternehmen, die in Social Networks aktiv wurden, haben sich entschieden und diese Frage beantwortet – grösstenteils zugunsten von Facebook. Mit dieser Entscheidung kam bereits die Fragestellung der Organisation.
Organisation wird das Kernthema schlechthin sein im Jahr 2013. Neue Organisationsformen werden trainiert und bereits existierende werden optimiert.
Häufige Fragestellungen lauten:
- Welche Rollen und Verantwortlichkeiten sind zu verteilen in welche Abteilungen oder an welche Mitarbeiter?
- Wer organisiert abteilungsübergreifend Inhalte?
- Wer motiviert Mitarbeiter, sich zu engagieren?
- Wer schult den bewussten Umgang und implementiert die Nutzungsregeln?
- Wer macht den Kunden-Support, wenn da Fragen reinkommen und wer erstellt den Redaktionsplan und publiziert die erstellten Inhalte?
- Was soll intern und was mit Agenturen umgesetzt werden.
2. Change happenz
Mit dieser Organisationsfragestellung werden auch die vorausgepredigten Veränderungen (der grosse Change) evident:
- Neue Zusammenarbeitsformen (Kollaboration)
- Neue Hierarchieverteilung in Projektteams
- Neue Kontroll-Situation (Freiräume, Regeln)
- Neues “Team-Mitglied” (der User)
Change Management kommt auf den Plan.
Nur, wer wird diese Leistung erbringen können? Das ist die grosse Herausforderung und Verantwortung der Agenturen. Hier ist der grosse Change, dass es fernab von Award-Einreichungen um unternehmerische Mit-Verantwortung und Bildung von Interessensgemeinschaften mit den Unternehmen geht, wie sich das Medium und die Kanäle in Unternehmen etablieren, verankern und ihnen dienen. Wer hier nicht begleitet, sondern nur produziert und lustige Aktionen macht, scheitert an der Mitarbeiter-Akzeptanz, Management-Relevanz oder schlicht an der überschätzten Teilnahmelust von Usern/Kunden. Das WIE entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Haltungen, Werte und Umgansgformen in Projekt-Teams ermöglichen oder verhindern den Erfolg.
Zu ähnlichen Erkenntnissen gelangte anfangs 2012 auch eine Studie (Brand Science Institute) aus Deutschland. Darin wurde vorlaut verkündet:
“Social Media ist sinnlos für Unternehmen”. Um dann nach all den Prozent-Zahlen mit dem essentiellen Nebensatz zu schliessen:
“Grund für die geringe Wertschöpfung der Social-Media-Aktivitäten ist die oft mangelhafte Ausführung in den Unternehmen.”
3. Schnittstelle Mensch
Viele Versuche der Vollautomatisierung von Geschäftsprozessen finden wieder, meist gezwungener Massen, zurück zur Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. Das zeigen Kunden-helfen-Kunden-Communities, Reise-Plattformen mit Live-Chats oder die Interaktion mit Kunden auf der eigenen Facebook Page. Kein Roboter ersetzt das Einschätzungs- und Interaktionsvermögen eines Menschen. User werden also mehr Menschlichkeit von den Unternehmen in den Social Networks verlangen und weiterhin die Nähe suchen, um an Wettbewerben teilzunehmen, Prozesse mitzuoptimieren, Fragen beantwortet zu bekommen, Produkte mitzubestimmen oder einfach gute Angebote zu bekommen. Unternehmen werden vom “Community Management” zur “Kunden-Beziehungsführung” umdenken müssen. User lassen sich nicht “managen”, wie vor allem Kritik-Wellen (Shitstorms) auf Facebook Pages oder über mehrere Social Networks hinweg zeigen.
Bereits 1999 haben vier schlaue Köpfe im Buch “Clue Train Manifesto” die zukünftige Haltung von Usern in einer ihrer 95 Thesen festgehalten:
“Wir sind keine Zuschauer oder Empfänger oder Endverbraucher oder Konsumenten. Wir sind Menschen – und unser Einfluss entzieht sich eurem Zugriff. Kommt damit klar.”
User untereinander werden mehr kommunizieren, immer mobiler und immer mehr in Echtzeit (Erwartungshaltung an schnelle Antwortzeiten wird steigen) und ihnen ist die Plattform dazu egal – ob über den Facebook-Chat, WhatsApp, Twitter, Skype oder SMS.
Die Exit-Barriere auf Facebook wird dem Social Network helfen 2013 keine massgeblichen User-Abwanderungen hinnehmen zu müssen, weil alle Kontakte, alle Fotos und eine historisch gewachsene Reputation – aufgebaut und abgebildet auf der Profil-Timeline – lässt einen nicht so schnell Abschied nehmen.
Die User werden nach dem Verinnerlichen des digitalen Teilens (Share) nun weiter die Medienkompetenz trainieren und professionalisieren, um ihre Geschichten mittels Filmen, Fotos und Texten zu erzählen. Ob in Zukunft Facebook die geeignete Plattform ist, um diese Geschichten multimedial zu erzählen (Storytelling) oder ob ein anderes Social Network, vielleicht sogar eine ganz neue Plattform, dies besser leistet, bleibt offen. Lassen wir uns überraschen.
2013 – Teil 1: Interview für Radio1 über die Bedeutung der neusten Facebook-Zahlen der Schweiz
14.Jan.13Die Kommunikationsagentur Bernet präsentierte Anfang letzter Woche die Facebook-Nutzerzahlen der Schweiz, die sie in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur serranetga vierteljährlich erhebt.
Besonders auffällig ist die annähernde Verdoppelung der über 50-jährigen innert 2 Jahren (2010 bis 2012) und der Rückgang der unter 15-jährigen im gleichen Zeitraum von 122′000 auf 78′000.
Patricia Broder von Radio1 wollte in ihrer Sendung vom 7.1.2013 wissen, was die Gründe für den Zuwachs und den Rückgang sind und was die Zukunft von Social Networks bringen wird.

In diesem zweiteiligen Blog-Artikel werden die beiden Alters-Auffälligkeiten der Studie behandelt und ein Ausblick auf die wichtigsten Herausforderungen mit Social Networks 2013 gegeben. Plus gibt es das Radio-Interview zum Reinhören in Teil 2 dieser Serie diesen Mittwoch den 16.1.2013.
Teil 1: Gründe für das Wachstum der über 50-jährigen Nutzergruppe auf Facebook und den Rückgang bei den unter 15-jährigen.
Warum die über 50-jährigen immer mehr werden und auf Facebook aktiv sind

1. Digitalisierung des natürlich gewachsenen Netzwerks von Freunden und Bekannten
Die über 50-jährigen haben fast doppelt so lange Zeit gehabt, ihr Kontakt-Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Nun entdecken sie, dass sie diese Kontakte auf Facebook beleben, neu finden oder einfach sammeln können. Das gibt zu tun. Sie befinden sich in einer Aufholjagd und sammeln “Freunde”, was die grösste Nutzergruppe der zwischen 25 und 35-Jährigen bereits seit Jahren hinter sich hat. Die über 50-jährige Nutzergruppe ist eine der zahlungskräftigsten und hat daher einiges zu erzählen über Reisen und das genussvolle Leben mit gutem Essen und schönen Ausflügen.
2. Familienanteilnahme
Die über 50-jährigen werden nun Grosseltern und die Anteilnahme an den ersten Schritten des Enkels und dem ersten Strand- oder Skiurlaub finden mit Fotos und Filmen auf Facebook statt. Da werden auch bei allem Widerwillen gegen die Digitalisierung die grössten Hardliner zum coolen Opa.
3. Entdeckungsreise
Über diese beiden Motivationstreiber (Kontakte sammeln und Familienanteilnahme) öffnet sich für diese Nutzergruppe die grosse Welt der unbegrenzten Möglichkeiten von der sie immer gehört haben, aber der Zugang auch nicht einfach von selber passiert. “Ah, das geht auch damit? Ah, so kann man das machen.” – All diese “Aha-Erlebnisse” lassen die Nutzergruppe aktiv bleiben und all die Möglichkeiten entdecken und ausloten.
Warum die unter 15-jährige Nutzergruppe abwandert und welche Alternativen sie nutzen
Bereits im Sommer 2012 kam die Schlagzeile in 20 Minuten “Zu stressig: Facebook laufen die Kids davon”. Die Webdenker von mySign haben ihre Einschätzung damals abgegeben. Ein halbes Jahr später ziehen wir unsere Schlüsse zur neusten Entwicklung in 3 Punkten.
1. Entdeckt, verstanden, ausgereizt, weitergezogen
Die neuen Generationen vernetzen, verlinken und verstehen abläufe extrem schnell. Wer verstanden hat und im Alter ist, die Welt zu erobern, der bleibt nicht lange. Der jugendliche Exibitionismus-Drang wird schon länger überbewertet, denn der Mittdreissiger publiziert durchschnittlich exzessiver als ein Jugendlicher. Die Aufklärungsbemühungen sehe ich nicht als Treiber des Fernbleibens, da die jungen Menschen die Möglichkeiten und Gefahren durchaus für sich eingeschätzt haben und ihren Entscheid gefällt haben.
Randbemerkung: Die pädagogischen Vorstösse mit Jugend-Filtern und Nutzungszeitbeschränkungen greifen massiv zu kurz. Verantwortlich sind allein die Eltern. Sie können durch Interesse den grössten Beitrag leisten und sind am nahesten dran am Umgang und Motivation der Nutzung.
2. Kommunikation ist ein Grundbedürfnis
Echtzeit-Kommunikationsdienste (Chats) sind ungebrochen das wichtigste Feature und das Beispiel von “WhatsApp” zeigt, dass der Aufbau seiner Kommunikations-Clique durchaus ausserhalb von Facebook möglich ist und aktiv betrieben wird. Aber auch Skype, Twitter oder das Chat-Urgestein MSN Messenger werden gerne genutzt. Massgebend ist: Wo sind meine Freunde und wie privat oder öffentlich will ich gerade in Echtzeit kommunizieren (privat z.B. WhatsApp und öffentlicher Facebook oder Twitter)
3. Keine Zeit
Der Leistungsdruck in den Schulen ist gestiegen. Das Freizeitprogramm durchorchestriert wie die Agenda eines Top-Managers. Wer Kinder hat kennt die Fahrdienste vom Sport zur Musikstunde oder zur Theaterprobe. Vorzeige “Digital Native” Philipp Riederle aus Deutschland hat in einem seiner Vorträge gesagt: “Bei meinem Monster-Pensum und dem Leistungsdruck – wann soll ich denn noch fernsehen.” Das verlagert sich nun auf andere “Unterhaltungs-Kanäle” und fokussiert wird in der knappen Zeit auf die Kommunikation. Das dann aber durchaus stundenlang, während und nach dem ganzen Monsterprogramm.
Herz-gewinnt-Award 2012
21.Dez.122012 konnten wir wieder erfolgreich, ohne Awards zu gewinnen, abschliessen.
Dafür würden wir unglaublich gerne unseren leidenschaftlichen, fleissigen und unermüdlichen MitarbeiterInnen und unseren ambitionierten, begeisterungsfähigen und mutigen Kunden hiermit den “Herz-gewinnt-Award” verleihen.

coUNDco wächst mit europäischem Agentur-Netzwerk “The Box” auf 8 Mitgliedsländer
05.Jun.12The Box Network Europe, Europa’s erstes Agentur-Netzwerk unabhängiger Social Media Agenturen, baut aus – zu UK, Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland kommen nun Holland, Spanien und Österreich neu dazu. Durch die Erweiterung verstärkt coUNDco seine Kampagnenkompetenzen nicht nur im paneuropäischen Raum, sondern vorallem in der D-A-CH-Region.

Im Bild von links nach rechts: Claire Goyat(Cgo&Co, FR), Rocio Nunez und Nils Backmann (Tinkle, ES), Sabine Hoffmann (Ambuzzador, AUT), Thomas Praus (Panorama3000, DE), Roger Warner(Content&Motion, UK), Uri Roos (Fortress, NL), Amy Slade (Content&Motion, UK), Marco Massarotto (Hagakure, IT), Yamina Maanan und Florian Wieser (coUNDco, CH)
Box Network (kurz The Box) freut sich Fortress (Holland), Tinkle (Spanien) und Ambuzzador (Österreich) als neue Partner des führenden Europäischen Netzwerks von unabhängigen Social Media Agenturen vorzustellen.
Die Neuzugänge verhelfen The Box zu ausgebauter Erreichbarkeit der Europäischen Kernmärkte, sprachlicher Mannigfaltigkeit und neuen Erkenntnissen lokaler Social Media-Techniken, -Programmen und -Entwicklungen.
coUNDco hat mit The Box bereits für Victorinox Fragrance (Parfums) in einer europäischen Kampagne über 20’000 Samples in 10 Wochen unter die “Nasen” gebracht. Des weiteren wurde für Emmi Cafè Latte die neue Tahiti Edition mit Vanille in der D-A-CH-Region lanciert.
Die neuen Partner im Box Network Europe stellen sich vor
ambuzzador marketing gmbh
ambuzzador ist die führende österreichische Agentur für BUZZ-Marketing mit Fokus auf Social Branding und beschäftigt derzeit 25 MitarbeiterInnen. Zu den namhaften Kunden zählen national und international erfolgreiche Marken wie Austrian Airlines, T-Mobile Austria, tele.ring, EMC2, BMW, MINI, OMV, Media-Saturn, KTM, Monster Worldwide GmbH (D.A.CH), Maybelline Jade, Garnier, Lancôme, Almdudler, Stiegl, Volksbank, paysafecard, der Life Ball, MQ Wien und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. ambuzzador ist mit Geschäftsführerin Sabine Hoffmann Vorstandsmitglied im Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) und seit 2005 einziges österreichisches Mitglied der internationalen Word of Mouth Marketing Association (WOMMA). Mit der buzzattack etablierte ambuzzador die alljährlich stattfindende BUZZ Marketing-Konferenz Österreichs. Zudem betreibt ambuzzador mit brand n’You die erste Tryvertising Plattform auf Facebook. Das Unternehmen wurde 2011 mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation, dem DMVÖ-Award, dem WebAd und beim Österreichischen Staatspreis für Multimedia und e-Business ausgezeichnet. Seit 2012 ist ambuzzador offizieller Social Media Supporter des Life Ball.
Fortress
Fortress Social Branding mit Sitz in Amsterdam hat sich auf Markendialoge auf Social Media Kanälen spezialisiert. Die Aktivitäten gehen von Strategien zum Inhalt über Community Building zu Blogger-Kampagnen. Als Kreativ-Agentur entwickelt Fortress Social Applications und interaktive Erlebniswelten mit Langzeitplanungszielen und Social Media Strategien. Fortress arbeitet für internationale Brands wie Take2 Interactive, Orangina Schweppes International, Omega-Pharma, Bethesda Softworks, Harman Kardon, Gaastra Sportswear und Keune Haircosmetics.
Tinkle
Tinkle ist eine der führenden unabhängigen Social Media Agenturen auf dem iberischen Markt. Mit derzeitig über 100 Kundenbeziehungen und Büros in Barcelona, Madrid und Lissabon bietet Tinkle – als verlängerter Arm von Public Relations – professionelle und mehrsprachige neue Medien an. Das kreative Team von “native digital” Talenten definiert und führt Online-Strategien und Kampagnen für ein breites, internationales Klientel aus. Dies beinhaltet fachliche Angebote wie Ruf- und Community-Management, strategische und kreative Inhaltoptimierung von Webseiten im Bezug auf Social Media. Als einer der einschlägigsten Spieler im Social Media Bereich in Spanien und Portugal ist Tinkle auch Initiant und Gründungsmitglied der Spanish Association of Digital Agencies (http://www.adigital.org/).
Über The Box Network Europe
Box Networt Europe ist Europa’s erstes Netzwerk spezialisierter unabhängier Social Media Agenturen und deckt alle relevanten Märkte ab. Mit über 150 Kunden und mehr als 150 Mitarbeitern erzielt The Box dabei einen kumulierten Umsatz von über € 10 Mio..
Das Agentur-Netzwerk „The Box“ hat bereits mit zahlreichen globalen Marken wie Fiat, Samsung, TomTom oder Victorinox zusammengearbeitet.
coUNDco ist der exklusive Schweizer Partner. Gemeinsam mit The Box hilft coUNDco Marken die richtigen Kampagnenentscheidungen auf globaler Ebene zu fällen und Programme lokal auf relevante, aktuelle Art und Weise bestmöglich umzusetzen.
http://www.boxnetworkeurope.com
Social Media Konferenz 2012 – Rückblick
21.Apr.12Die Konferenz im Kongresshaus Zürich war dieses Jahr, mit rund 170 Teilnehmern, etwas familiärer als in den vergangenen Jahren. Was der guten Stimmung und den interessierten Teilnehmern keinen Abbruch tat. Vielleicht war es auch dadurch kommunikativer und man kam zu mehr persönlichem Austausch als die letzten 2 Jahre.
Warum das so war kann einerseits an dem Überangebot an Events, Workshops und Konferenzen liegen. Unterdessen ist ja das Internet-Briefing nicht mehr der einzige Veranstalter von Fach-Events. Oder auch die Fachleute haben sich organisiert und Events sind nicht mehr die einzige Weiterbildungsmöglichkeit.
Die Referenten:
Barabara Schwede und Daniel Graf
——Mittagspause——
coUNDco Referate erreichen 10′000 Views
01.Jan.12Just zum Jahreswechsel: Die auf slideshare.net veröffentlichten Referate von Florian Wieser, Partner und Leiter Online-Strategie und Community Building bei coUNDco, sprengen die 10′000 View-Grenze. Pro Tag werden die Referate unterdessen durchschnittlich 40 Mal angeschaut. Florian hält regelmässig Referate an relevanten Kongressen, Messen, Firmen-Events und Branchen-Foren.
Statistik-Screenshot aus dem Slideshare Dashboard:

Hier die Referate gesammelt:
coUNDco ist Trusted Partner bei socialbakers.com
17.Dez.11
Socialbakers ist eines der führenden Facebook-Analyse-Tools, mit dem Engagement Rates berechnet, Erfolg nach Tageszeit und gepostetem Medientyp ausgewertet, die wichtigsten User identifiziert und Seiten miteinander verglichen werden. Socialbakers hat coUNDco und das europaweite Agentur-Netzwerk The Box, dem coUNDco im Dezember beigetreten ist, als seinen ersten europäischen Agenturpartner ausgewählt. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen. Wir verwenden Socialbakers, um Maßnahmen unserer Kunden zu evaluieren und teilen die gewonnenen Erkenntnisse in unserem Netzwerk auf europäischer Ebene.
Über das Box Network Europe
The Box ist Europas erstes Netzwerk aus unabhängigen Social-Media-Agenturen mit mehr als 100 Kunden, über 100 Mitarbeitern und einem kumulierten Jahresumsatz von 6 Mio. EUR.
Fragen Sie uns gern nach mehr Informationen über das Angebot im Netzwerk und wie wir Tools intelligent in unserem Netzwerk nutzen!
Für Konkurrenzanalysen oder das Messen der Aktivität Ihrer Liker mit der Engagement-Rate melden Sie sich bei Florian Wieser, Socialbakers Expert und Community Strategist bei coUNDco.
Next Level Social Media: Community Building
16.Dez.11In der Dezember-Ausgabe der Werbewoche wurde Florian Wieser, Partner und Leiter Online & Community Strategie zum Thema “2012: Right-Sizing Social Media” interviewt. Nachfolgend ein exklusiver Vorabdruck und der Artikel als PDF zum Download: Zum Artikel-PDF
Christoph J Walther:Das Schlüsselwort für die nächste Phase des Social-Media-Einsatzes heisst «Community Building». Dabei geht es nicht um Masse, sondern um Klasse: Mit dem Publikum soll ein Dialog über das eigene Unternehmen, die Marke und die Produkte oder Dienstleistungen geführt werden. Anders als mit Kurzfrist-Kampagnen werden sich dafür wesentlich weniger Leute gewinnen lassen, die aber zu einem höheren Return on Investment führen können: Helfen sich etwa User in einem Support-Forum gegenseitig, reduzieren sich die Callcenter-Kosten. Sie können bei der Produkteentwicklung gute Ideen beisteuern. Das Marketing wird unterstützt, wenn Markenbotschaf- ter die Produkte nach aussen tragen, und beim Sales Support kann ein Cross- und Up-Selling gefördert werden. Und auch bei der Marktforschung kann eine aktive Community wertvolle Einblicke ermöglichen.
Einer, der sich in der Schweizer Online-Szene Community Building auf die Fahne geschrieben hat, ist Florian Wieser, Partner bei der Online-Marketing- Agentur coUNDco. Im Gespräch mit der Werbewoche offenbart er: «Unsere Erfahrung zeigt, dass Communities bis zu einer dreijährigen Aufbauphase brauchen, bevor sie überhaupt kommerziell eine Rolle spielen.» Und er moniert, mit diesem langfristigen Ansatz stehe Community Building bei Werbern, die von einer Kampagne-Welle zur nächsten denken, quer in der Landschaft. Eine weitere Herausforderung ortet er darin, das analytisch orientierte Social Media Monitoring mit der eher emotional geprägten Com- munity-Betreuung zusammen zu bringen. Wichtiger als Anzahl Likers sei die Engagement-Rate, also etwa Anzahl und Frequenz von Likes und Comments in Bezug auf Likers z. B. auf Facebook. Daran zeige sich, ob die Community aktiv ist oder einschläft. So lasse sich erkennen, welche Inhalte die Community bewegen – sowohl auf der eigenen Site wie bei Konkurrenten. Wichtig sei es herauszufinden, wie die Kunden überhaupt redeten, und ihnen dann in einem eigenen persönlichen Stil zu begegnen, der nicht von der oft seelenlosen Sprache der Unternehmenskommunika- tion geprägt sein sollte. Zudem müsse man lernen zu verstehen, welche Leute häufig und gute Beiträge ver- fassen und welches Profil sie haben, um sich an ihnen ausrichten zu können. «Mich interessieren die Kunden und wie man mit ihnen in Kontakt kommen und sie kennen lernen kann. Wichtig ist auch, dass man sie richtig einlädt und ihnen eine Möglichkeit gibt, auf eine gute und für sie relevante Art zu interagieren, sich auszutauschen und beizutragen.» Es sei Auftrag eines Community Managers, dies mit Kampagnen, mit Technologie und mit guten Ideen zu führen. Erste Schritte zum Community Building, etwa bei der Migros, der Swisscom oder bei der Krankenkasse Avanex, zeigen, dass dies ein anspruchsvoller Weg ist, für den es – zumindest in Reinform–nicht bei allen Unter- nehmen die gleichen Erfolgschancen gibt.
coUNDco expandiert nach Europa mit „The Box“
08.Dez.11Medienmitteilung: Zürich, 8. Dezember 2011. „The Box Network Europe“ hat coUNDco als exklusiven Netzwerk-Partner für die Schweiz aufgenommen. Damit gehört coUNDco zum ersten Netzwerk unabhängiger Social-Media- und Digital-PR-Agenturen in Europa.
„The Box“ bietet Kommunikations-Dienstleistungen für Unternehmen, die sich Herausforderungen von internationalen Marken im Social Web bewusst annehmen. Durch die Partner-Agenturen von „The Box“ können die Besonderheiten lokaler Zielgruppen optimal berücksichtigt werden.
Gesamthaft betreuen die Agenturen aus fünf Ländern über 100 Kunden mit mehr als 100 Mitarbeitern und erzielen einen kumulierten Umsatz von 6 Millionen Euro. Das Agentur-Netzwerk „The Box“ hat bereits mit zahlreichen globalen Marken wie Fiat, Samsung, TomTom oder Microsoft zusammengearbeitet. „The Box“ wurde zudem soeben von SocialBakers, der führenden Facebook-Analyse-Plattform, als „trusted agency partners“ ausgewählt. Mehr zu SocialBakers finden Sie unter http://www.socialbakers.com/social-media-agencies/switzerland.
Weitere Informationen zu „The Box Network Europe“ finden Sie unter http://www.boxnetworkeurope.com.
Bereits erster erfolgreicher Case für Victorinox
In der Fachpresse
Obermutten – das Bauernopfer
23.Nov.11Warum Facebook Likers sammeln nichts mit Community Building zu tun hat – am Beispiel Obermutten.
Es war einmal ein Gemeindepräsident, der die Welt per Video-Botschaft aufrief, die Facebook-Seite von seiner Gemeinde Obermutten in Graubünden, eine der schönsten Ferienregionen der Schweiz, zu liken. Jedem Liker wurde versprochen, dass sein Facebook-Foto ausgedruckt an die Dorfwand geklebt wird. Seit Ende September 2011 haben sich von der Aktion weltweit 15′000 Likers begeistern lassen.
Schade, denn man könnte die Story auch so erzählen, dass der Gemeindepräsident tatsächlich der Held ist und auch länger als nur einen Augenaufschlag lang bleibt. Das unterscheidet dann die Art von Agenturleistung: Ermöglicht sie ihren Kunden eine nachhaltige Wirkung oder räkelt sie sich bloss im eigennützigen PR-Feuerwerk und dem Award-Regen, der von ihresgleichen verliehen wird? An dieser Stelle sei mal die Frage erlaubt: Was genau hat dann die Gemeinde Obermutten davon? Wie profitieren die 80 Einwohner von Obermutten, die fleissig die Facebook-Likers auf die Dorfwand geklebt haben?
Mal ganz ehrlich: Das ist Social Media-Unsinn! Und wie Tendenzen des Liker-Verhaltens auf Facebook zeigen: Das nachhaltige Interesse an einer Marke oder einer Aktion sinkt bei derartigen Aktionen, das Liking wird selektiver getroffen. Von Ambassadoren oder Markenbotschaftern kann nicht die Rede sein. Es sind hedonistische Kurzschluss-Entscheidungen, oft ohne jegliche Identifikation zu Produkt oder Marke. Es sind eigentlich klassische “News”, bei welchen Menschen rund um den Globus mit “Hello to Obermutten” antworten.
Nun kann man sich fragen, ob Nachhaltigkeit immer das Ziel sein muss? Wieso braucht es die Nachhaltigkeit überhaupt? Wer den Likern kurzfristig eine “gute Zeit” beschert, ganz in der Tradition von Werbekampagnen und Promotionen, hat doch seinen Job getan, oder nicht? So sieht das auch Ad Age und verleiht der Kampagne das Prädikat “the feel good campaign”. Zu mehr reicht es eben nicht.
Ich frage mich trotzdem: wer fühlt sich wirklich gut hier. So egal kann das einem Brand nicht sein. Social Media bergen das Potenzial von echten“Ambassadoren” – und diese lassen sich nur mit nachhaltiger Kommunikation gewinnen. Während Kampagnen à la Obermutten im besten Fall so etwas wie“One-Night-Stand-Ambassadoren” generieren, können wirklich nachhaltige Kampagnen Superuser hervorbringen, die mitdenken und langfristig aktiv sind. Nur: Das bedeutet Arbeit! Man muss sie gut und persönlich betreuen. Dranbleiben, Aufbauen, Investieren. Manchmal über Jahre.
Wir werden sehr oft mit “falschen” Erwartungshaltungen seitens Kunden konfrontiert, die von Social Media Beratern oder Werbeagenturen vermittelt wurden. Dann müssen wir sie mit der unangenehmen Wahrheit konfrontieren, dass bis zu 3 Jahren Aufbauarbeit nötig sind, um ihr Ziel zu erreichen.. Nicht selten flüchten sich dann Kunden mit der bestehenden Agentur in kurzfristige günstigere Facebook Aktionen, mit denen zwar Aktivität vermittelt, aber auf kein strategisches Ziel hingearbeitet wird. Die Ernüchterung wird auf diese Weise nicht behoben, sondern bloss verschoben. Die Ernüchterung, eigentlich 20′000 Likers zu haben, aber keinen einzigen Kommentar oder Like, wenn man die “Community” etwas fragt und wirklich gerne eine Antwort hätte. Die Ernüchterung, keinen einzigen kontaktierbaren Ambassador zu besitzen, weil die Liker eben nur wegen der Verlosung der Reise oder der Gratis-Tickets in der “Gemeinschaft” sind und keinen Auftrag erhalten haben, bei allfälliger Anfrage wieder aktiv zu werden – ganz normal, wie das bei zwischenmenschlichen Beziehungen so ist – auch in der realen Welt hat keiner Lust, nur auf Anfrage liefern zu müssen.
Wenn man die Regel ”1-9-90″ herbeizieht, sieht man schon die Dimension, die man erreichen muss. Um von einer aktiven Community sprechen zu können rechnet man: 1% sind Inhaltsgenerierer und aktive Community-Mitglieder, 9% geben Kommentare oder Bewertungen (Rating oder Liking) ab und 90% schauen einfach zu und surfen mehr oder weniger bewusst vorbei.
Wir haben mit Lyle Fong bei seinem letzten Besuch bei uns im Office über erwartbare Ambassadoren-Zahlen gesprochen. Lyle ist einer der Top Community Experten aus den USA und Gründer von lithium.com. Er entwickelt seit 10 Jahren Communities für Top Brands wie Logitech, Skype, Nokia, Best Buy, Sephora und hierzulande z.B. Swisscom und Avanex (Helsana). Lyle spricht von 20-50 Superusern, also “Ambassadoren”, bei Kundenstämmen solcher Firmengrössen wie die oben genannten. Es kann auch einmal auf 300 gehen, aber das ist nicht die Regel. Also wenn Swisscom z.B. 3.8 Mio. Mobile Kunden hat in der Schweiz, dann nehmen wir im Best Case 300 Superuser an; es resultiert also , eine Superuser / “Ambassadoren”-Quote von 0.008%.
- Die Instrumentalisierung von politischen Stakeholdern (Gemeindepräsident)
- Das Versteckspiel mit den Medien – diese Pseudo-Authentizität
- Das Hautpmotiv der Agentur, das von weitem spürbar ist: sie will in erster Linie einen Award gewinnen und Gratis-Werbung für sich selbst produzieren
- Die eigentlichen “Urheber” (Obermuttener) benutzt aber nicht gefördert und die Zielgruppe immer ganz breit also quasi undefiniert (wen sollte die Aktion begeistern und vorallem mobilisieren)?
Der Lobeshymnen der Blog-Artikel Kommentierer an die Urheber-Agentur der Obermuttener Facebook Aktion überdrüssig, habe ich diese beiden Kommentare verfasst. Darauf wiederum wurde ich von einem User zu Recht nach Beispielen mit Community Building gefragt, die ich gerne nachgeliefert habe:
@marius: sehr gern.
ipad.tages-anzeiger.ch > crowdsourcing commenting wall seit 6 monaten in stetem austausch mit usern über verbesserungen der tagi ipad app. superuser evaluiert. auch “hater” zu konstruktivem commenter bewegen können. community von anfang an in der tradition der tagi-leser: kritisch, aktiv, textfreudig aufgenommen und kampagne darauf aufgebaut. massiv mehr traffic aus dem interesse generiert als über werbekampagne. media wäre ohne die special-deals, die tagi möglich waren, in keinem verhältnis zu performance gestanden. community ist dreimal wunderbar konvertiert: interessenten > commenter/newsletter > downloader > abos (was extrem hart ist, weil paid content). wir bleiben dran.freestyle.ch – nach 3 jahren content arbeit und traffic nur langsam wachsend hat die community bereits im märz über den aufruf für VIP tix, die limitierten 1000 plätze innert 1 woche im vorverkauf leergekauft. also die wichtigste zone bereits im märz verkauft und nicht wie früher bis kurz vor dem event zittern, ob wohl der ticket vorverkauf funktioniert. darüber hinaus leistet die interne social media verantwortliche beste arbeit z.b. in sachen crowdsourcing für merchandising artikel und die digitale coverage ist seit unserem digitalisierungs vorstoss und community ansatz um ein vielfaches gestiegen. nehmen wir die anzahl likers: 43’000 (vor 3 jahren waren wir bei 8’000). wir haben den vorstoss gewagt nicht nur eine website zu machen sondern freestyle.ch 365 tage zugänglich und erlebbar zu machen.
mehr beispiel gerne auf anfrage bei mir.
Gerne setzen wir uns mit Neudenkern an eine Tisch und diskutieren neue Wege zum Konsumenten und über Bottom-Up Strategien. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier und für spontane gibt es hier den Live-Chat.
Facebook Benchmarking für die Schweiz!
20.Okt.11Schauen Sie was die Konkurrenz in den Social Networks unternimmt? Was für Kennzahlen interessieren Sie und messen Sie diese auch? Reicht die Anzahl der Fans wirklich aus, um Ihre Fanpage zu bewerten? Die Online Agentur coUNDco mit Sitz in Zürich, Zug und London bietet exklusiv in der Schweiz Branchen-/ sowie Konkurrenzanalysen für Facebook Pages an.
Der Einblick bietet eine wichtige Entscheidungsgrundlage für CEOs, Marketingfachleute, Brand Manager bis Kommunikationsleiter für eine erfolgreiche strategische Stossrichtung auf Facebook.
Gemessen wird der Likers-Zuwachs, und vorallem die relevanten Messgrössen wie die Aktivtäten der User (Engagement Rate: Comments, Likes, Shares), die Content-Performance (welche Inhalte lösen am meisten Aktivität bei Usern aus: Bilder, Links, Videos) sowie die aktivsten Tage und Stunden und die Key Influencer (die aktivsten User). Und all das in direktem Vergleich mit einem Mitbewerber oder sogar mehreren, um eine ganze Branche im Vergleich zu analysieren. Diese und weitere Analysen bietet coUNDco ihren Kunden inklusive Beratung per sofort an.
«Das Bedürfnis nach Benchmark-Zahlen im Markt ist klar spürbar. Man will wissen wo man im Wettbewerb steht. Oft werden uns dann Likers-Zahlen im Vergleich in selbsterstellten Benchmark-Excels vorgelegt. Über die Aktivität und Lebendigkeit der Fangemeinde kommt keine Aussage, weil die auch schwerer zu eruieren ist und noch kein Branchen-Standard vorhanden ist. Gemeinsam mit den Social Media Verantwortlichen erarbeiten wir anhand der Analysen die Argumentarien für die passensten Massnahmen auf Facebook», erklärt Raphael Frangi, Head of Sales & Consulting bei coUNDco AG.
Die strategische Planung von Social Media Aktivitäten wird als immer wichtiger erachtet. Nun braucht es vorallem gute Argumentarien, um den Einstieg zu finden oder die Weiterentwicklung erfolgreich fortzuführen. Da ist das Wissen über die Konkurrenten und das analysieren von erfolgreichen Aktvitäten auf Facebook ein entscheidender Vorteil.
Wir bieten 10 gratis Erst-Analysen für Strategie-Verantwortliche aus Marketing, Brand/Product Management oder Corporate Communication/PR im Vergleich zum Konkurrenten Ihrer Wahl (Angebot gültig bis Ende November 2012).
Für weitere Informationen wenden Sie sich direkt an Raphael Frangi, frangi[AT]coundco.ch oder Florian Wieser, wieser[AT]coUNDco.ch oder rufen Sie uns an 044 440 1 200.
Ein kleines Beispiel dafür, Swisscom und Sunrise im Vergleich. In rund 4 Monaten, postet die Swisscom, 275 Beiträge, Sunrise deren 124. Die Sunrise Liker sind die etwas aktiveren, rund 10% mehr werden die Posts der Sunrise beantwortet, d.h. die Sunrise Likers interagieren mit dem Brand mehr als die Likers der Swisscom. Durchschnittlich findet ein Beitrag von Swisscom nach 33h eine Antwort, die Beiträge von Sunrise bereits nach rund 14h. Schon dieses kleine Beispiel lässt die Aussage vermuten, dass die Swisscom Community zwar die grössere ist, jedoch weniger aktiv als die der Sunrise.


Crowdsourcing – Macht der Doofen?
19.Sep.11Wer Crowdsourcing als Methode mit “billigen Arbeitskräften” und “gratis Ideen” versteht wie im Artikel in der Sonntagszeitung vom 4. September von Simone Luchetta, der wird voraussichtlich nur ein Crowdsourcing Projekt machen.
Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis mit Community Building und Crowdsourcing.
Was sagt uns Wikipedia?
Wikipedia auf Deutsch zieht in der Einleitung auch eher in Richtung “gratis”, fängt sich dann aber wieder in der vertieften Ausführung über die Themen der Motivation und der Vergütung der geleisteten Crowd-Arbeit. Die englische Wikipedia Defintion ist da kürzer aber auch klarer in der Abgrenzung zum kommerziellen Vorteilsdenken ausSicht der Firmen.
Frau Luchetta von der Sonntagszeitung scheint aus der ALLES-GRATIS-Haltung aber mehr angetant.
“Crowdsourcing” von Jeff Howe
2006 erstmals als Begriff in seinem Artikel “The Rise of the crowdsourcing” Magazin WIRED verwendet definiert er wie folgt:
It is an open call to an undefined group of people, it gathers those who are most fit to perform tasks, solve complex problems and contribute with the most relevant and fresh ideas. (wikipedia)
Henk van Ess legte 2010 nach:
“Crowdsourcing is channelling the experts’ desire to solve a problem and then freely sharing the answer with everyone.”
…und weiter in Wikipedia
(…)this labor is well compensated, either monetarily, with prizes, or with recognition. In other cases, the only rewards may be kudos or intellectual satisfaction.
Die Königsdisziplin des Community Buildings
Also von gratis kann keine Rede sein. Allein in den Definitionen haben wir ganz andere Keywords, als “billig” und “gratis”. Es sind viel mehr:
- Experten
- Erwartungen
- Lösungen
- Probleme/Herausforderung
- Verbesserung
- Relevanz
- Teilhaben/beitragen
Crowdsourcing ist die Königsdisziplin im Community Building und das faire Rewarding (Vergüten des geleisteten Beitrags) der Erfolgsfaktor Nr.1 und genau so wichtig wie der Erstkontakt (der Aufruf, die Einladung) an die Crowd (Projekt-Team). So vielfältig die Bedürfnisse der Teilnehmer, so vielfältig die Erwartung “entlöhnt” zu werden. Für den einen ist es die Möglichkeit bei seiner Lieblingsmarke eine Rolle spielen zu dürfen (Status), beim anderen kommt er einfacher an Insider-Informationen für seinen Blog (Bequemlichkeit), der Dritte will sicher sein, dass seine Produktwahl die ökologischste ist und prägt sie mit (Sicherheit) und der Vierte mag den Gutschein (Profit) oder die seltenste Variante: Cash. Cash ist alleine wegen dem administrativen Aufwand, die komplizierteste Vergütung. Z.B. in einer Crowd Micro-Money (Kleinstbeträge wie z.b. 5$ pro Teilnehmer) zu verteilen steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. Daher oft der Entscheid für Gutscheine.
Firmen, die Crowdsourcing als Gratis-Arbeitskraft denken und umsetzen, sind nach 1 Runde aus dem Spiel. Denn die User sind nicht doof. Und sie organisieren sich und es kann gut zum Boomerang werden, wenn der Umgang mit der Crowd nicht zuvorkommend und ihnen im Grunde dienend aufgesetzt ist.
Mit der in der Sonntagszeitung propagierten Gratis-Haltung wird Crowdsourcing kein Zukunftsmodell sein.
Überraschend, dass der Initiant des Themas der Werber Alexander Jaggy, von Jung von Matt/Limmat, diesen Artikel abgesegnet hat. Also alles nur Werber-Buzz und sieht er “seine Crowd” des preisgekrönten Migipedia als einfache gratis Arbeitskräfte? Alles nur Werber-Selbstzweck?
Auszüge aus der Sonntagszeitung

Der Titel lässt nichts gutes verheissen...

…der Einstieg in den Artikel bestätigt die falsche Richtung...

Wenn das “Projekt-Team” gleich zum Kaufen verdonnert wird, dann werden sich wenige zur Teilnahme entscheiden.
Wichtiger ist die Crowd so einzubinden, dass Sie begeistert sind und motiviert ihr Netzwerk über ihren Beitrag zu informieren.
Meistens sind das dann die Käufer erster Stunde.
9/11 remembered by coUNDco
11.Sep.11
Vor 10 Jahren um 15:15 Uhr schweizer Zeit wurde coUNDco Gründer Florian Wieser von seiner damaligen Freundin angerufen, er solle CNN einschalten. Um diese Zeit war nur klar, dass ein Flugzeug ins World Trade Center in New York gecrasht ist. 1.5 Stunden später ab 16:38 machte Florian seinen ersten Blog-Post und war ab dem Zeitpunkt für 12 Stunden live auf CNN dabei. 2001 gab es noch kein wordpress. Schnell wurde mit PHP und MySQL ein Weblog, wie es damals noch hiess, aufgesetzt und mit der Sony Foto-Digicam, die nur 1.3MB Filmchen aufnehmen konnte, Kurzfilmchen vom TV abgefilmt. Die entstandenen Filmchen sind Live-Aufnahmen von 2001.
Florian erinnert sich an “sein” 9/11:
Als ich damals 12 Stunden vor CNN sass war ich wie in der News-Trance eines Journalisten. Ich hatte 12 Stunden gar keine Zeit zu erfassen, was hier gerade passierte, sondern sass vor meinem selbst gebastelten Blog und drückte von Zeit zu Zeit auf Record meiner Sony Cam, um CNN Bilder live aufzuzeichnen und zu posten. Erst 3 Uhr morgens vor dem ins Bett gehen realisierte ich die Grösse der Attacke.
Dieses Wochenende waren unzählige TV-Dokus und TV-Formate rund um 9/11. Mehr weiss man immer noch nicht, was wirklich wie war bleibt irgendwie im Dunkeln. Die Verschwörungs-Theoretiker überzeugen genau so wenig wie die “so wars wirklich”-Stimmen.
Was heute undenkbar ist war damals noch möglich: CNN war quasi der einzige Exklusiv Berichterstatter. Alle TV-Stationen spielten die Bilder von CNN rauf und runter und zitierten deren Meldungen. Seit Mumbai ist aber klar, dass der “Real Time Citizen Journalism” bei solchen Attacken die erste Quelle für die Geschehnisse ist. Auch bei den Terror-Anschlägen in Norwegen war Twitter einer der wichtigen Kanäle. Ich habe über den neuen Journalismus einen Vortrag gehalten wo ich Meldungen von Mumbai gesammelt habe in den diversen Kanälen, von Flickr für die Fotos des Hotels und vorallem Twitter als News-Kanal mit Live-Stimmen aus dem Hotel. 2001 waren wir noch nicht so weit – das Hauptmedium an 9/11 war das Handy und Anrufe, solange das Netz mitmachte.
All die Stimmen der Zeitzeugen sind immer noch unfassbar. Ja, es hat die Welt verändert.
Weblog vom 11. September 2001
Screenshot-Sammlung 2002
2002 hat Florian eine Screenshot-Sammlung erstellt von News Websites, die über 9/11 ein Jahr danach berichteten und hat so die Stimmung und Themen festgehalten, die 1 Jahr nach den Anschlägen aktuell waren.



Christoph Burgdorfer in BIMA Award Jury
31.Aug.11Christoph, unser Geschäftsführer von coANDco UK, ist in der Jury der BIMA Awards, UKs wichtigster Interactive Media Award.


Christoph auf der Judges Liste.
Über die BIMA Jury:
The BIMA Awards are renowned for the quality of the judging panel. This year we have searched the length and breadth of digital Britain and in some cases further ashore – to create what we think is the finest line up of industry professionals from all aspects of digital.
Über den BIMA-Award:
The UK leads the world in terms of the diversity and dynamism of its digital media industry, and there’s only one awards ceremony that reflects this: the BIMA Awards. Spanning three decades, the BIMA Awards are not only the world’s most established and respected, but they are also among the most coveted. BIMA exists to drive the digital media industry forward in to the next millennium and the BIMA Awards recognise the brands and agencies that are leading the way.
coANDco UK ist umgezogen
31.Aug.11Endlich ein eigenes Büro das den Namen auch verdient. Ja London ist anders und nun haben wir eine ziemlich coole Business Homebase, wo man so richtig arbeiten kann.
Neue Adresse lautet:
coANDco (UK) Ltd.14 Southgate RoadUnit 16London N1 3LYUnited Kingdom
Das ist hier:

Und so sieht es aus:

The Look of Switzerland Grande Finale
31.Aug.11
Das coUNDco Projekt-Team für The Look of Switzerland: Jari, Garry, Ruedi, Flo (v.l.)
Gestern Abend war das grosse Finale von The Look Of Switzerland – Das Projekt mit der grössten Look-Sammlung der Schweiz. Über 800 Fotografen sind leidenschaftlichst Ende März dem Aufruf den Look der Schweiz einzufangen gefolgt. Über 6500 Fotos wurden eingereicht. Über 50′000 Voters haben innert 1.5 Monaten über 160′000 Votes abgegeben. Und gestern war der grosse abend. 300 Fotografen wurden als die besten nominiert und die glücklichen 100 wurden gestern bekannt gegeben. Das offizielle Look Book vereint die 100 Gewinner und kann hier bestellt werden. Die 3 besten wurden am Abend gekürt und Rankin holt sich seinen Liebling nach London in sein Studio.


Die 3 Hauptgewinner
Tages-Anzeiger iPad App ist “App of the week”
18.Aug.11
Gut einen Monat ist es her seit die neue Tages-Anzeiger iPad App von Apple freigegeben und lanciert wurde. Die Diskussionen, Anregungen und Gespräche über die iPad App ist ungebrochen auf der mitreden-Plattform des Tages-Anzeigers. Seit Wochen ist die App in den Top5 der Free Apps. Und nun ist die iPad App auch noch “App of the week” im App Store.
Wir gratulieren dem Tages-Anzeiger Team zu dieser Start-Performance.

Victorinox: It’s time to care
14.Jul.11Sustainable Awards gibt es wie Sand am Meer. Viele prämieren mit einem Preisgeld die gute Absicht. Wir wollten Victorinox davor bewahren ebenfalls in diese Richtung zu gehen und konnten sie für einen globalen Award begeistern, der bis zur Umsetzung unterstützt und begleitet. Mit Victorinox Swiss Army Watch, der Division des schweizer Traditions-Unternehmens, war klar, dass es einen Claim braucht wo Zeit eine Rolle spielt. So wurde der Award Claim: Time To Care entwickelt und rund um dieses Versprechen die Geschichte des globalen Awards für nachhaltiges Design gebaut. Es wurden namhafte internationale Design Schulen aufgerufen, ihre Studenten für diesen Award zu begeistern. Von Tokio bis Mexico City, von London bis Sidney. Über 40 Projekte wurden eingereicht und die besten 7 wurden von einer illustren Jury von Designer Persönlichkeiten z.B. atelier oÏ bestimmt und für das Voting nominiert. Bei der Einreichung konnten die Design-Student ihren Budgetbedarf eintragen, der ihnen bei Nomination durch die Jury bereits sicher ist. Das Voting ist noch das Sahnehäubchen oben drauf mit einem zusätzlichen Preisgeld für die besten drei. Die weltweite Resonanz auf den Award war beeindruckend: Bekannt gemacht wurde das Projekt an der Basel World , worauf über 300 Presse-Anfragen im Hause Victorinox eingingen. Die Art Basel ist dann auf das Projekt aufmerksam geworden und es ist eine Kooperation entstanden mit einem Special Event an der Art Basel 2011 rund um das Thema “Making Sustainable Design Beautiful”.
Wir durften die Geschichte entwickeln, die Award Website designen, sowie die Facebook Aktivitäten planen und umsetzen. Speziell sind die Skype-Interviews, die wir mit den 7 besten Designern gemacht haben und welche 8 Fragen während 8 Wochen beantworten. Die ethnische Vielfalt ist wunderbar. Technischen Support haben wir von den Web Workern, die langjährig für Victorinox arbeiten und mit welchen wir für den Pitch eingereicht haben. Sie haben die Website in Typo3 programmiert. Nun sind wir gespannt welchen dreien das zusätzliche Preisgeld nach dem Voting am Award-Event überreicht werden.
Staunen Sie mit uns über die unglaublichen Ideen für nachhaltiges Design der nächsten Design-Generation unter timetocare.victorinox.com
Victorinox Time to care auch auf Facebook.
Skype-Interviews mit den
7 nominierten Projekt-Designern
Über die ganze Votingzeit werden Skype-Interviews mit den Designern gemacht und auf youtube und der Award-Seite publiziert. 7 Fragen an die 7 Designer.
Referat: Die Zukunft der Webformulare
18.Mai.11Niemand hat Lust, online ein Formular auszufüllen und doch sind Formulare im Netz omnipräsent; angefangen bei Googles Suche, über Facebooks Statusnachrichtfeld bis hin zum Online-Autoversicherungsabschluss. Nur warum machen diese Formulare so unterschiedlich Spass? Was braucht es seitens Konzept, Design und Technologie, um mit einem Formular zu besseren Conversions zu kommen?
Florian Wieser Partner/Online Stratege |
Dr. Christopher Müller Founder |
Stefano Vannotti Wissenschaftl. Mitarbeiter |
Live Tweets von den heissesten Events by coUNDco
19.Okt.10Swiss Travel For
um, P-Forum, ERA Convention..
Die letzten Wochen haben wir nun einige Male von den verschiedensten Events getwittert. Dies hat unseren Followern Spass gemacht und auch viele neue generiert. coUNDco verfolgt diese Strategie weiter und etabliert diese. Sie followen uns noch nicht? Dann aber los auf www.twitter.com/coundco und Sie sind live dabei wenn wir in unregelmässigen Abständen direkt von Marketing Events posten. An einigen Events halten wir selbst ein Referat oder sind als Gast dabei…
Spannend bleibt es für Sie auf jedenfall. Sie erhalten die ehrlichen und direkten Tweets, versprochen. Nicht schön geredet, nicht verpackt, sondern ein Stimmungsbericht direkt von «da wos passiert».
Die nächsten Highlights:

Blacksocks.ch, Sämy Liechti erzählt über sein Unternehmen!
Was er wohl über Online Marketing erzählen wird?
Sie sind live dabei ab 18 Uhr, diesen Mittwoch, 20. Oktober 2010
Seinen Beraterjob schmiss Samy Liechti hin, um Socken zu verkaufen. Dank kreativen Ideen wurden er und seine Marke bekannt.Sein Konzept geht seit elf Jahren auf- ein Marketing-Lehrstück
—
«Roger Köppel ist nicht ganz dicht…» (Zitat).
Wir sind dabei wenn sich der Zürcher Werbeclub an die Tafel setzt mit Roger Köppel
Donnerstag, 11. November 2010 ab 18 Uhr.
Roger Köppel provoziert und wird provoziert. Aber Roger Köppel bewegt die Menschen.
Und deren Meinungen. Und er bewegt die Weltwoche. In nur eine Richtung?
Fragen und Antworten zu einem der spannendsten Charaktere der Schweiz. Moderiert und angeheizt von Andy Hostettler.
Jetzt folgen auf: www.twitter.com/coundco
Pressemitteilung: Neuer Social Media Unit Leiter bei coUNDco
12.Okt.10
Seit bald 4 Jahren bietet coUNDco Online Marketing und Campaigning mit Spezialisierung auf Social Media an. Zeit, die Unit als strategisches Geschäftsfeld mit einem neuen Leiter Social Media zu verstärken. Raphael Frangi hat von der Amiado Group per 1. Oktober zu coUNDco gewechselt und hat einiges vor: “Zusammen mit dem bestehenden starken Team freue ich mich die Social Media Engagement von unseren Kunden zu echten, erfolgreichen Resultaten zu führen- Social Media muss man leben und fühlen! ”
Als erfahrener Marketer mit Leidenschaft besetzt er eine spannende Position mit vielen wichtigen Schnittstellen für das Social Media Marketing.
“Die Verstärkung des Teams an der Spitze ist ein klares Signal, dass wir den Marktbedürfnissen zugehört haben und vorausdenkend uns für die neuen Kommunikationswünsche wappnen. Nicht nur in der Umsetzung, sondern eben auch in der Führung und dem Vorantreiben des Social Media Marketings”, erläutert Florian Wieser, Mitgründer & Partner von coUNDco.
iOS 4.1 Update fürs coUNDco Beispiel iAd
22.Sep.10Wir haben bemerkt, dass seit dem iOS 4.1 Release unser Beispiel iAd Paket nicht mehr richtig funktionierete. Wir haben deshalb heute ein neues Update released, welches den Bug behebt.
Im Wesentlichen hat Apple die Unterstützung für href="foo.html" Referenzen zu internen Dateien aufgegeben. Wir haben deshalb die Clicks mit onClick="document.location.href='foo.html'" Events ersetzen müssen.

Bitte checken Sie das Update aus – Sie finden hier, wie Sie die iAd auf ihrem iPhone installieren können.










